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Was ist Elektrosmog

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Mit dem Begriff Elektrosmog werden verschiedene elektrische, magnetische und elektromagnetische Phänomene bezeichnet, die einen schädlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben können. Elektrosmog kann krank machen. Oft sind wir ihm hilflos ausgeliefert, denn in unserer hochtechnisierten Welt lauert Elektrosmog überall. Auch in unseren eigenen vier Wänden. Wie Sie sich vor Elektrosmog in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung schützen können, erfahren Sie in diesem Kapitel.

Umweltverschmutzung durch Elektrosmog

Das Wort Smog kommt aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus den Wörter »fog« (Nebel) und »smoke« (Rauch). Smog bezeichnet eine dicke, aus Rauch und Schmutzteilchen bestehende Dunstglocke über Industriestädten, die verhindert, dass Luftschadstoffe vom Wind weggeblasen werden können. Smog verschmutzt die Luft und damit unsere Umwelt.

Auch beim Elektrosmog wird unsere Umwelt »verschmutzt«. Und zwar durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Störfelder, verursacht von der elektrischen Stromversorgung und den ungezählten Elektrogeräten in unserem Haushalt. Hinzu kommt die Belastung durch Funkgeräte, Funktelefone, Funkwecker und ferngesteuertes Spielzeug. Überall in unserem Haushalt produzieren wir Elektrosmog.


Elektrische Störfelder sind messbar

Elektrosmog ist unsichtbar. Man kann elektrische Störfelder nicht sehen, nicht hören und nicht riechen. Aber man kann sie messen. Elektrotechnische Störfelder sind reine Physik. Sie sind schulwissenschaftlich erforscht und können mit geeigneten Messgeräten exakt nachgewiesen werden.

Erst seit wenigen Jahrzehnten beschäftigt sich die Wissenschaft, allen voran die Baubiologie, mit den gesundheitlichen Folgen elektrischer Störfelder. Die Baubiologie hat die elektrotechnischen Störfelder, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können, folgendermaßen eingeteilt:

  • niederfrequente elektrische Wechselfelder
  • elektrische Gleichfelder oder elektrostatische Felder
  • niederfrequente magnetische Wechselfelder
  • magnetische Gleichfelder
  • Hochfrequenzfelder (Radio, Fernsehen, Mobilfunk, Radar)
  • Radioaktivität


Messen ist nicht gleich Messen

Sämtliche elektrotechnischen Störfelder können bei einer Schlafplatz-, Haus- oder Grundstücksuntersuchung messtechnisch erfasst werden. Erst wenn alle möglichen Störquellen erfasst und analysiert wurden, kann ein seriöses Sanierungskonzept erstellt werden.

Lassen Sie baubiologische Messungen nur von einem erfahrenen Fachmann durchführen, denn nur er verfügt über die geeignete Messtechnik und kann die gemessenen Werte vernünftig beurteilen. Er orientiert sich bei der Beurteilung von Messergebnissen am aktuellen Stand des baubiologischen Wissens, das in jahrelanger Forschungsarbeit durch Wissenschaftler, Ärzte, Heilpraktiker, Biologen und Ingenieure zusammengetragen worden ist. Dieses baubiologische Wissen hat sich inzwischen in der Praxis vielfach bewährt und schützt nicht nur besonders empfindliche Menschen wie Alte, Kranke, Kinder oder immunsupprimierte Patienten vor den Gefahren des Elektrosmogs. Auch Sie können vom baubiologischen Wissen profitieren.


Elektrosmog stört den gesunden Schlaf

Je länger wir dem Elektrosmog ausgesetzt sind, um so schlimmer können die gesundheitlichen Folgen sein. Da wir jeden Tag viele Stunden schlafend im Bett zubringen, widmen Baubiologen dem Schlafplatz eine besondere Aufmerksamkeit. Wenigstens hier sollte der Mensch vor schädlichen elektrotechnischen Störfeldern verschont werden. Doch hier ist nicht allein der zeitliche Aspekt entscheidend.

Elektrostress stört unseren Schlaf, die Störfelder wirken sich unmittelbar negativ auf unseren Schlafrhythmus aus. Elektrische Spannungen, die von Elektrogeräten und der Elektroinstallation ausgehen, werden vom Körper aufgenommen. Dieses so genannte kapazitive Körperankoppelspannung drosselt die Bildung eines für unsere Erholung äußerst wichtigen Hormons, dem Melatonin. Dieses Hormon ist maßgeblich an der Instandhaltung unserer Abwehrkräfte beteiligt. Sinkt sein Spiegel im Blut über eine längere Zeit, kann es sehr schnell zu Gesundheitsstörungen wie Allergien, Migräne, Schlafstörungen, Depressionen und Abgeschlagenheit kommen. Auch die Gefahr, an Krebs zu erkranken, steigt durch einen längeren Melatoninmangel.

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