Hochfrequenz
Bei der Hochfrequenz handelt es sich um eine so genannte elektromagnetische Welle. Die Frequenz des Erzeugers ist so hoch, das die Schwingung sich vom Kabel (Antenne) ablöst und frei in den Raum übergeht.
Diese Technik nutzt man schon lange für Radio, Fernsehen, Funkdienste und Ähnliches. Die rasante Entwicklung in diesem Bereich hat dafür gesorgt, dass in den 100 Jahren seit der Entdeckung der Radiowellen kein Fleckchen Erde mehr künstlich unbestrahlt ist. Die natürlichen elektromagnetischen Wellen mit ihren geringen Intensitäten verschwinden hinter den technischen und sind quasi nicht mehr messbar.
Allein in Deutschland gibt es über 30.000 Rundfunk und Fernsehsender, etwa 20.000 Richtfunksender, ca. 100.000 Amateurdienste und private Funkdienste. Die Mobilfunkindustrie will in den nächsten Jahren ca. 120.000 Sendemaste für zigmillionen Mobiltelefone aufbauen. Und schließlich gibt es noch das Militär und die Forschung, die Hochfrequenzwellen ausstrahlen. Einen strahlenfreien Platz gibt es nicht mehr.
Es gibt lediglich mehr oder weniger stark belastete Stellen, gerade im
Haus. Um diese geschützten Orte zu finden oder um die Wirkung von
Abschirmmaßnahmen zu überprüfen, sind baubiologische Messungen durch
den Fachmann erforderlich.
Gesundheitsrisiko Mobilfunk
In der Nähe von starken Radio- und Rundfunksendern zu wohnen war schon immer gesundheitlich bedenklich, bei den Mobilfunktürmen kommt noch eine besondere Variante der Übertragungstechnik, die periodische Pulsung, hinzu.
Die periodisch gepulsten Signale sind in ihrer Auswirkung auf den Organismus als wesentlich riskanter einzustufen. Auf die Periodizität dieser Signale reagieren Menschen, Tiere und Pflanzen besonders sensibel.
Viele seriöse Untersuchungen namhafter Wissenschaftler bestätigen das. Natürlich gibt es auch Gegenargumente, die aber fast immer nur von den Lobbyisten der Mobilfunkindustrie selbst vorgetragen werden.
Funkantennen wurden in der Vergangenheit in Wohngebieten häufig in Nacht- und Nebelaktionen aufgebaut. Einige wurden jedoch, z.B durch die Aktivitäten des Vereins Bürgerwelle eV., durch Einschalten der örtlichen Presse oder durch engagierte Baubiologen, die die betroffene Bevölkerung über die Risiken informiert haben, auch wieder abgebaut.
Die Intensität, mit der uns diese Wellen erreichen, also die Leistung,
wird in µW/qm (Mikrowatt pro qm) gemessen und ist die interessante
Messgröße. Nach ihr wird in der Baubiologie die Belastung vor Ort
beurteilt und das Sanierungskonzept erstellt. Es gibt mittlerweile
eine große Anzahl vernünftiger Abschirmmaterialien gegen
Hochfrequenzbelastungen zu akzeptablen Preisen.
DECT Telefone
Der schlimmste Funkturm ist jedoch häufig in unseren eigenen vier Wänden zu finden. Gemeint sind schnurlose Telefone im DECT-Standard. Anders als bei den Mobilfunkhandys wird hier von der Basisstation aus permanent mit voller Leistung gesendet. Ob Sie telefonieren oder nicht, spielt keine Rolle. Die Basisstation sendet und sendet und sendet und zwar mit einer Intensität, die kaum ein Mobilfunkturm in Ihrer Wohnung erreichen würde.
Dr. Lebrecht von Klitzing hat schon bei geringeren Strahlenintensitäten Veränderungen im EEG festgestellt und bei zu starker Belastung wird sogar die Blut-Hirn-Schranke geöffnet, eine natürliche Barriere im menschlichen Körper, die das Eindringen von Giftstoffen in unser empfindliches Gehirn verhindert.
Noch längst sind nicht alle Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen auf
Lebewesen erforscht, aber eine derartige Verharmlosung wie sie von der
Mobilfunklobby betrieben wird, ist in den Augen vieler Baubiologen und
Mediziner sträflich.
Wehren Sie sich gegen die Gefahr!
Die Mobilfunkbetreiber bezahlen die Forschung, kritische Wissenschaftler werden mundtot gemacht, und Politiker setzen auf Gremien, die durch die Lobbyisten gebildet werden.
Hilfe können Sie nicht erwarten. Nicht von den Politikern und erst recht nicht von der Mobilfunkindustrie, die Milliarden verdient.
Bei einer Umkehrung der Beweislast müssten Mobilfunkbetreiber wissenschaftlich nachweisen, dass ihre gepulste Mikrowellenstrahlung nicht gesundheitsschädlich ist. Doch darauf werden wir vergeblich warten.
Es bleibt dem Bürger überlassen, sich mit allen Mitteln gegen Mobilfunkmasten in seiner Umgebung zur Wehr zu setzen.

